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Damit Sie über aktuelle Unternehmensentwicklungen und -meldungen stets bestens informiert sind, finden Sie an dieser Stelle offizielle Nachrichten der Energieversorgung Selb-Marktredwitz.

Elektromobilität: Einfach zur Profi-Stromtankstelle

ESM bringt schlüsselfertige Lösung für Gewerbe, Industrie und Hotellerie an den Start Mietmodell für volle Kontrolle ohne finanzielles Risiko – Beitrag zum Klimaschutz

SELB/MARKTREDWITZ. Das schwarze Hochglanz-Design überzeugt, der Inhalt auch: Die Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH (ESM) bietet jetzt Ladesäulen für Elektroautos als schlüsselfertige Komplettlösung an. Das Angebot richtet sich überwiegend an Gewerbekunden: „Wir haben ein einfaches Mietmodell für Elektroladesäulen entwickelt. Das ermöglicht Betrieben, Einzelhändlern oder der Hotellerie die Kundenbindung zu festigen, die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen oder sich einfach als guter Gastgeber zu präsentieren“, sagt Klaus Burkhardt, Geschäftsführer der ESM.

Vorgestellt hat das Unternehmen das Angebot auf dem E-Mobilitätstag am vergangenen Sonntag in Marktredwitz. Im Kern bietet die ESM Gewerbekunden eine Elektrotankstelle, die entweder auf eine Stele am Parkplatz oder direkt an die Wand als Wallbox montiert wird. Das Paket der ESM beinhaltet neben Beratung, Planung und Bau der Elektrotankstelle auch die turnusmäßige Wartung und Instandhaltung der Ladestation. „Planbare Kosten und volle Kontrolle sind Gewerbekunden wichtig. Beides bietet unser Angebot“, erläutert Klaus Burkhardt. Hinzu kommen einmalige Kosten für Tiefbau und Installation. „Die ersten Rückmeldungen von Interessierten sind sehr positiv. Im Gegensatz zu Konkurrenz liefern wir nicht nur die Säule auf den Hof, sondern kümmern uns um alles – auch den Tiefbau“, erläutert Klaus Burkhardt. Vor letzterem würden viele Anbieter wegen mangelnder Erfahrung zurückschrecken: „Wir haben das Know-how, Tiefbau gehört zu unserem Alltagsgeschäft“, ergänzt er. Ganz nach Wunsch übernehme die ESM außerdem den Anschluss der Ladesäule: „Wenn der Kunde keinen eigenen Betriebselektriker hat, kann er auf unser Netzwerk von Partnern zurückgreifen. Wir koordinieren die verschiedenen Gewerke, sodass er sich um nichts kümmern muss“, betont der ESM-Chef.

Basisversion um digitale Schnittstelle erweiterbar
Bei der Entwicklung des Rundum-Sorglos-Pakets legte die ESM Wert auf ein schlüssiges Gesamtkonzept, das bereits auf zukünftige Entwicklungen ausgelegt ist. So verfügt die angebotene Profi-Ladestation über ein RFID-Modul, das die berührungslose Aktivierung der Station per Transponder-Karte ermöglicht. „Auf diese Weise kann der Zugang zur Säule geregelt werden, etwa wenn Einzelhändler den Service nur ihren eigenen Kunden anbieten möchten“, informiert Klaus Burkhardt. Zusätzlich können Ladesäulen mit einer weiteren Schnittstelle ausgerüstet werden: Mittels eines GSM-Modems, wie man es vom Handy kennt, erfolgt die Kommunikation zwischen der E-Tankstelle und einem Webportal. Das ermöglicht verschiedene Funktionen, wie z.B. die Erfassung von einzelnen Ladevorgängen je Fahrzeug. „Der Fokus liegt dabei auf der Nachvollziehbarkeit der Nutzung. Im Moment ist die Elektromobilität noch steuerlich begünstigt. Sollte sich das in Zukunft ändern, sind wir vorbereitet“, informiert der ESM-Chef.

Klimaneutrale Tankstelle
„Elektromobilität macht nur dann Sinn, wenn die Autos mit Ökostrom betankt werden. Damit fahren sie klimaneutral“, betont Klaus Burkhardt. Auch für Gewerbebetriebe, die bisher keinen grünen Strom beziehen, hat die ESM dazu eine Lösung: „Wir können auch nur Teile der verbrauchten Energie quasi als Ökostrom liefern. Das funktioniert über Zertifikate, die wir in dem Umfang des bezogenen Tankstroms kaufen.“

Mobilität unter Strom
Elektromobilität sei nicht zuletzt ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz: „Im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren verursachen E-Autos keine Emissionen. Diese alternative Mobilität wird aber nur dann erfolgreich auf dem Markt bestehen können, wenn die Rahmenbedingungen passen“, ist Klaus Burkhardt überzeugt. Neben erschwinglichen Anschaffungskosten käme es vor allem auf eine flächendeckende Ladeinfrastruktur an. „Elektromobilisten sollen sich genauso wenig Gedanken um die nächste Tankstelle machen müssen, wie jeder andere Autofahrer auch“, findet der ESM-Chef. Als regionaler Infrastrukturdienstleister leistet die ESM hierzu ihren Beitrag: Mindestens sechs öffentliche Ladepunkte für Elektroautos plant sie in diesem Jahr im Landkreis Wunsiedel zu errichten. Im April ist sie außerdem dem „Ladeverbund Franken +“ beigetreten; bereits heute werden im Verbund rund 150 öffentliche Ladestationen betrieben. ESM-Kunden mit Elektroauto können außerdem eine Förderung für die eigene Wallbox erhalten oder einen eigens fürs Tanken zugeschnittenen Ökostromtarif nutzen. Auch in die Anwendung der Elektromobilität steigt das Unternehmen ein: Ein Kleinwagen VW-e-up ist bestellt, mit der Auslieferung rechnet Klaus Burkhardt in den nächsten Wochen. Es steht den Mitarbeitern für Dienstfahrten in der Region zur Verfügung.

 

 

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