Immer up-to-date

Damit Sie über aktuelle Unternehmensentwicklungen und -meldungen stets bestens informiert sind, finden Sie an dieser Stelle offizielle Nachrichten der Energieversorgung Selb-Marktredwitz.

Erfolgreich ausgebaut

ESM mit neuen Dienstleistungen für Immobilienwirtschaft – Verwaltung von rund 300 Wohneinheiten – von kaufmännischer Betriebsführung bis zu E-Ladelösungen

SELB/MARKTREDWITZ. Die Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH (ESM) sorgt mit neuen Angeboten dafür, dass die immer komplexer werdende Welt der Energie für ihre Kunden einfach und übersichtlich bleibt. Ein Beispiel sind die Dienstleistungen für Hausverwaltungen und größere Immobilieneigentümer wie Wohnungsbaugesellschaften. „Wir entwickeln uns vom reinen Energieversorger immer mehr zum Rundum-Dienstleister“, betont Klaus Burkhardt, Geschäftsführer der ESM. Rund 300 Wohneinheiten betreut der Energieversorger bereits und steht Mietern wie Vermietern mit unterschiedlichen Dienstleistungen zur Seite: Von kaufmännischen Aufgaben, wie etwa der Heiz- und Nebenkostenabrechnungen, bis hin zu technischen Dienstleistungen, wie beispielsweise dem Einbau und der Betreuung von Messgeräten und Rauchwarnmeldern. Breitbandangebote und ein Energiedatenmanagement werden zukünftig das ESM-Portfolio abrunden. Auch E-Mobilitätslösungen können modular dazugebucht werden. „Die Hausverwaltungen und Eigentümer können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und müssen sich nicht auch noch um die Nebenschauplätze kümmern“, erläutert Matthias Sörgel, kaufmännischer Leiter der ESM, und ergänzt: „Der Bedarf für den einzelnen Immobilien-besitzer kann sehr unterschiedlich sein. Darum können Interessenten bei uns die zu ihren individuellen Bedürfnissen passenden Dienstleistungen nach einem Baukastenprinzip zusammenstellen“.

Seit Herbst 2020 unterstützt die ESM beispielsweise die Wohnungsbaugenossenschaft Arzberg bei knapp 150 Wohneinheiten mit der Heizkostenabrechnung. „Eine korrekte und rechtssichere Abrechnung ist grundlegend für eine effiziente Verwaltung“, betont Matthias Sörgel und ergänzt: „Wir statten die Liegenschaften mit Erfassungsgeräten aus, die die Verbrauchsdaten per Funk übermitteln. Unsere MitarbeiterInnen prüfen die Rohdaten in regelmäßigen Abständen und können so mögliche Fehler oder Störungen zeitnah erkennen und beheben. Auf Basis dieser Informationen sowie individuellen Kosten- und Nutzerdaten erstellen wir schließlich die Abrechnungen.“ Die Digitalisierung spart hier dem Kunden nicht nur Zeit und Geld, sondern durch die Bündelung von Dienstleistungen bei der ESM haben die Wohnungsunternehmen auch einen kompetenten Ansprechpartner für eine Vielzahl von Aufgaben.

Den Auftakt für das neue Dienstleistungspaket für die Wohnungswirtschaft machte die ESM gemeinsam mit der Stadtentwicklungs- und Wohnungsbau GmbH Marktredwitz. Die ESM installierte in ersten Liegenschaft der STEWOG Heizkostenzähler und übernahm die Abrechnung gleich mit. Das interdisziplinäre Projektteam des Energieversorgers erarbeitete dazu eine bereichsübergreifende Abrechnungslösung, basierend auf der Software „varyheat“ der varys, einem Tochterunternehmen der Stadtwerke Jena.

Mittlerweile rechnet die ESM rund 100 Wohneinheiten der STEWOG erfolgreich ab. „Der Verwaltungsaufwand zur Klärung von Rückfragen hat sich merklich reduziert, seitdem wir mit der ESM zusammenarbeiten!“, freut sich Mario Wuttke, Geschäftsführer der STEWOG, und seine Mitarbeiter über die gute Zusammenarbeit mit dem Dienstleister ESM.

Dank der positiven Erfahrungen der STEWOG wurde auch die Gemeinnützige Wohnungs-baugenossenschaft Marktleuthen auf das Angebot der ESM aufmerksam. Hier entschied sich die Geschäftsführung sehr schnell dafür, die komplette kaufmännische Betriebsführung an die ESM zu übertragen. „Mit unserem Dienstleistungspaket zur Betriebsführung greifen wir Wohnungsunternehmen bei der Optimierung ihrer kaufmännischen Organisation unter die Arme und übernehmen auf Wunsch die Buchführung, den Zahlungsverkehr, Steuer-anmeldungen oder begleiten beispielsweise auch den Jahresabschluss und die Prüfung“, sagt Matthias Sörgel.

Volle Fahrt voraus für E-Mobilität

„Das Stromzapfen zuhause ist mittlerweile sehr begehrt. Um es E-Mobilisten so einfach wie möglich zu machen und damit den Wandel zur Elektromobilität weiter voranzubringen, engagiert sich die ESM auch beim Ausbau der privaten, gewerblichen sowie der öffentlichen Ladeinfrastruktur. In acht Kommunen ist die ESM aktuell mit zwanzig Ladepunkten präsent. Derzeit arbeitet die ESM an einem Konzept, das eine bedarfsgerechte und smarte Nutzung von E-Ladesäulen in Quartieren mit überwiegend vermieteten Wohnungen erlaubt.

„Nur wenn es gelingt, den Mietern dieser Wohnungen eine maßgeschneiderte Ladelösung für ihr Elektroauto zu bieten, ist der Wandel hin zur Elektromobilität auch dort erfolgreich“, so der ESM-Geschäftsführer. Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz sei dies deutlich einfacher auch in Bestandsimmobilien umzusetzen, erste Interessenten hätten sich bereits gemeldet.

 

Bildunterschrift: Von Lösungen für das Stromzapfen zuhause bis hin zu Heiz- und Nebenkostenabrechnung oder auch Breitbandlösungen – Die ESM betreut bereits 300 Wohneinheiten mit ganzheitlichen Konzepten. Den Auftakt für das neue Dienstleistungspaket für die Wohnungswirtschaft machte die ESM gemeinsam mit der STEWOG. V. l. n. r. Mario Wuttke, Geschäftsführer der STEWOG, Matthias Sörgel, kaufmännischer Leiter der ESM, Anita Stegert von der STEWOG und Klaus Burkhardt, Geschäftsführer der ESM.