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Pflege für die Rotorblätter

Auch Windparkanlagen müssen hin und wieder gewartet werden. In Vielitz kommt dabei eine neuartige Technik zum Einsatz.

SELB/MARKTREDWITZ. Keine Augen für den Ausblick haben die Experten im Windpark Vielitz. Sie haben stattdessen in den vergangenen Wochen die Rotorblätter der vier Anlagen genau unter die Lupe genommen. Auch Windrad-Flügel müssen nämlich zur Wartung. Im Windpark Vielitz, den die Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH (ESM) betreibt, kam dazu jüngst neueste Technik zum Einsatz. Mussten sich die Experten bisher aus der Gondel in schwindelerregender Höhe abseilen, können sie jetzt auf einer Plattform bequem um den Flügel herumspazieren. Die Arbeitsbühne lässt sich einfach am Turm hochziehen.

Bis zur Aufhängung der Rotorblätter sind es vom Boden aus 141 Meter. Zeigt das Rotorblatt nach unten, beträgt die Arbeitshöhe im Minimum immerhin 82 Meter. Die Zeit für die Wartung war in den vergangenen Wochen ideal, "der Juli ist ein eher windschwacher Monat. Da geht weniger Ökostrom für die Region verloren", erläutert Christoph Broßmann, Projektleiter Windpark Vielitz bei der ESM. Gerade Rotorblätter sind enormen Kräften ausgesetzt: Die Flügelspitzen erreichen Geschwindigkeiten von über 200 Kilometer pro Stunde. Auch Eis, Schnee, Regen und Blitze machen dem Material zu schaffen. So sind die Windräder in Vielitz für die kommende Starkwindsaison wieder bestens gerüstet.

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