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Selber Kanne schmückt Wasserspielplatz in Selb

Die Selber Kanne ist längst zum bauchigen Wahrzeichen der Porzellanstadt geworden und ist unter anderem an den Ortseingängen von Selb in Übergröße zu finden. Jetzt ziert eine weitere Kanne den Wasserspielplatz in der Selber Pfaffenleithe. Anlässlich des 125-jährigen Trinkwasserjubiläums im vergangenen Jahr, hatte die Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH (ESM) Horte und Kindergärten aufgerufen, ein besonderes Design für das Kunstobjekt zu kreieren, passend zum Thema Wasser. Das Gewinnermotiv dieses Malwettbewerbs zeigt den Wasserkreislauf der Erde. Entworfen wurde es von den Kindern aus dem Dekan-Schindler-Haus. Es macht auf die Bedeutung des Grundwassers aufmerksam, dessen Schutz in den vergangenen Jahren zunehmend in den Vordergrund gerückt ist. Ein Motiv, das gerade in der aktuellen Hitzewelle an Aktualität hinzugewinnt. Ursprünglich wurden 148 Bilder aus acht teilnehmenden Einrichtungen bei der ESM eingereicht. Eine sechsköpfige Jury bestehend aus Klaus Burkhardt, Geschäftsführer der ESM, Sabine Schaefer von Zukunft Kinder, André Zauß vom Porzellanikon Selb, Carsten Hentschel, 2. Bürgermeister der Stadt Selb, Dr. Grit Mende vom Staatl. Schulzentrum für Produktdesign und Kai Hammerschmidt, Geschäftsführer der KaGo & Hammerschmidt GmbH und Hersteller der Kanne, wählte den Siegerentwurf aus. Fachschülerinnen und Fachschüler des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums für Produktdesign und Prüftechnik Selb brachten das Motiv auf die Selber Kanne auf. Besondere Schwierigkeit: Das zweidimensionale Motiv auf einem Blatt Papier musste auf eine dreidimensionale Kanne übertragen werden, eine Aufgabe die die angehenden Designprofis souverän umgesetzt haben. Mit spezieller Acrylfarbe und Pinseln bemalten die Nachwuchskräfte des Schulzentrums die Kanne. Das Bild auf der robusten Kanne aus glasfaserverstärktem Kunststoff, ist durch eine Klarlackschicht vor Wind und Wetter geschützt. Nun ziert sie den Bereich des Trinkwasserspielplatzes in der Selber Pfaffenleithe. Stefan Rosenbaum, Marketingleiter der ESM, der zusammen mit allen Akteuren die Enthüllung der Kanne vornahm sagte: „Ein Objekt das von Kindern entworfen wurde, den natürlichen Wasserkreislauf zeigt und an einem Wasserspielplatz seinen Platz gefunden hat, verdeutlicht den sinnbildlichen Spruch „Wasser ist Leben“ und wertet das wunderschöne Areal optisch noch mehr auf“.

Hintergrund: 125 Jahre Trinkwasserversorgung

Mit dem Bau eines Trinkwasserspeichers im Jahr 1896 auf dem Karrenbühl in Oberweißenbach und der Verlegung eines Trinkwassernetzes in der Stadt Selb wurde der Grundstein einer funktionierenden Trinkwasserversorgung für die Stadt Selb gelegt. Aus 16 Brunnen und Quellen in der Region versorgt die ESM derweil rund 11.000 Haushalte sowie Gewerbebetriebe in Selb, Schirnding und Hohenberg. Von den vier Wasserwerken und elf Hochbehältern gelangt das Wasser über ein streng überwachtes, 230 Kilometer langes Leitungsnetz zu den Kundinnen und Kunden. Im vergangenen Jahr feierte die ESM das 125-jährige Jubiläum der örtlichen Trinkwasserversorgung mit kleinen Aktionen vor allem für jüngere Generationen, um Kinder und Jugendliche nachhaltig für die Bedeutung des natürlichen Wasserkreislaufes zu sensibilisieren.

Bildunterschrift: Kanne mit Symbolcharakter. An der feierlichen Enthüllung der Selber Kanne, die den natürlichen Wasserkreislauf zeigt, waren die teilnehmenden Kindergärten, Fachschülerinnen und Fachschüler des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums für Produktdesign und Prüftechnik Selb, am Wasserspielplatz in der Selber Paffenleithe eingeladen. Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Kai Hammerschmidt als Jurymitglied, Jasmin Rauh, Fachlehrerin 2D/3D vom BSZ Selb und ESM-Marketingleiter Stefan Rosenbaum (v.l.n.r) unterstützen die Akteure bei der Enthüllung.