Digitaler Wandel: „Herausforderung jetzt annehmen!“

Bereits zum zweiten Mal drehte sich beim ESM-Forum alles um die Lebensqualität und Wirtschaftskraft in unserer Heimat. Im Fokus der Veranstaltung standen die Auswirkungen des digitalen Zeitalters auf Unternehmen und Gesellschaft.

Forum: „Der digitale Wandel – Auswirkungen auf Unternehmen und Gesellschaft“

Der digitale Wandel verändert maßgeblich unsere Wirtschaft und Gesellschaft – auch im Fichtelgebirge. Beim Zukunftsforum Gemeindestrom der ESM gab es am 21. April Antworten auf die Frage, wie Unternehmen und Gesellschaft in der Region den digitalen Wandel für sich nutzen können. Fachbeiträge und Diskussionen brachten Unternehmern und Experten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Region und Wirtschaft. „Jeder Lebensbereich wird von der Digitalisierung maßgeblich verändert. Der Prozess ist schon weit fortgeschritten! Doch anstatt resigniert aufzugeben, gilt es jetzt, die Herausforderung der Digitalisierung für Unternehmen wie Gesellschaft anzunehmen“, erklärt Klaus Burkhardt, Geschäftsführer der ESM das diesjährige Thema der Veranstaltung. Bereits zum zweiten Mal dreht sich beim ESM-Zukunftsforum alles um die Lebensqualität und die Wirtschaftskraft im Fichtelgebirge.

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Das Forum im Porzellanikon

Mit Best-Practice-Beispielen von Teilnehmern der Podiumsdiskussion bot sich ein Mehrwert für die Gäste der Veranstaltung. Das Forum der ESM richtet sich dabei an Einzelhändler, Handwerk, Gewerbe und Industrie jedweder Branchen. Auch Akteure aus Politik, Bildung und Gesellschaft finden auf dem Forum Interessantes, Anregendes und Wegweisendes. Zu Beginn sprach der FOCUS-Journalist Dr. Holger Schmidt – als Blogger „Netzökonom“ bekannt – über den Einfluss der Digitalisierung auf traditionelle Branchen. An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen Vertreter aus verschiedenen Wirtschaftszweigen teil:

  • Der Selber Lebkuchenmanufakteur Michael Hatzel nutzt eine Kooperation im ECommerce, um seine Produkte zu vertreiben.
  • Martin Putzlocher ist Informatiklehrer am Stiftland-Gymnasium, einer Modellschule für E-Learning in Tirschenreuth, und berichtete vom Wohl und Weh der Digitalisierung in der Bildung und der notwendigen Medienkompetenz zukünftiger Schulabgänger.
  • Dr. Roman Pausch, Geschäftsführer der RAPA Rausch & Pausch GmbH in Selb, informierte über konkrete Beispiele aus der Fertigungstechnik für die sogenannte Industrie 4.0.
  • Armin Thoma ist Dozent an der Beamtenfachhochschule in Hof und bildet kommunale Führungskräfte von morgen für das „Digitale Rathaus“ aus.
  • Klaus Burkhardt ist Geschäftsführer der Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH, das Unternehmen bietet seinen Kunden als erster Energieversorger Deutschlands eine Live-Video-Beratung via Internet an.

Energiedienstleister als bindendes Glied

„Uns liegen das Fichtelgebirge und seine Menschen am Herzen. Wir haben täglich mit Kommunen, Industrie, Gewerbe, Handwerksbetrieben und Privathaushalten zu tun. Und wir kennen Bedenken, Sorgen, Nöte und Ideen für die Zukunft der Region aus dem persönlichen Gespräch“, sagt Klaus Burkhardt.

Mit dem Forum gibt die ESM diesen Belangen eine Plattform für den vernetzten Austausch. Die ESM ist ein kommunales Unternehmen, sie gehört mehrheitlich den Städten Selb und Marktredwitz. „Unsere 96 Mitarbeiter stammen von hier oder haben hier ihren Lebensmittelpunkt gesetzt. Dies und unsere Beteiligungsstruktur sind für uns triftige Gründe, uns für die Lebensqualität in unserer Heimatregion einzusetzen“, erklärt der ESM-Chef. Der Energiedienstleister trägt mit Steuern, Abgaben und Gewinnausschüttung zur Stabilität der kommunalen Haushalte bei. Auch Aufträge vergibt das Unternehmen vornehmlich an heimische Betriebe. „So bleibt die Wertschöpfung vor Ort und das ist uns sehr wichtig!“, betont Klaus Burkhardt.

Mehrwert für das gesamte Fichtelgebirge

Das Zukunftsforum trägt den Beinamen Gemeindestrom. Es verweist auf den Ursprung der Veranstaltung: „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, günstige Stromversorgung, persönlichen Service und soziales Engagement in einem Produkt zu verbinden. Herausgekommen ist der Gemeindestrom“, informiert Klaus Burkhardt. Insgesamt zwölf Gemeinden im Fichtelgebirge machen dabei schon mit. Das Prinzip dahinter: Kunden, die zum Gemeindestrom wechseln, sichern der Kommune mit jeder verbrauchten Kilowattstunde Strom einen Bonus der ESM. Dieser wird zweckgebunden für gemeinnützige Projekte eingesetzt, etwa für Kinderspielplätze, Bürgerstiftungen oder energiesparende Maßnahmen. Jeder einzelne Kunde trägt so zum Erhalt und zur Verbesserung von Infrastruktur und Lebensqualität vor Ort bei. Die beteiligten Kommunen konnten sich übrigens 2015 über einen Bonus von insgesamt 8.500 Euro freuen.

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