Rauchentwicklung in der Energiezentrale Benker-Areal geklärt
Ursache ermittelt und behoben– Wärmeversorgung jederzeit sichergestellt
Die Ursache der Rauchentwicklung in der Energiezentrale im Benker-Areal ist geklärt. Gemeinsam mit dem zuständigen Kaminkehrer und dem Hersteller des Pelletkessels haben die Fachleute der Wärmeabteilung der Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH (ESM) den Vorfall technisch untersucht und behoben.
Der Ursache auf der Spur
Im ersten Schritt führte der zuständige Kaminkehrer gemeinsam mit Dominic Blechschmidt, Bereichsleiter für Wärmezentralen der ESM, Messungen am Kaminzug des Pelletkessels durch. Die Ergebnisse zeigten, dass der Kaminzug einwandfrei funktioniert und die gereinigten Rauchgase ins Freie abgeführt werden können.
Technische Ursache geklärt
Erst im vergangenen Monat wurden eine turnusmäßige Wartung und Reinigung des Kessels durchgeführt. Eine Inspektion auf Grund der Rauchentwicklung ergab, dass zwei Bauteile der Kesselsteuerung nicht mehr ordnungsgemäß funktionierten. Dadurch erhielt die Heizungsanlage fehlerhafte Informationen über den Betriebszustand des Brennraums.
„Da die Verbrennung nicht mehr ordnungsgemäß ablief, entzündete sich der Brennstoff nicht, sondern begann nur zu schwelen. Dadurch kam es zur Rauchentwicklung innerhalb des Gebäudes“, erläutert Dominic Blechschmidt. Durch die selbstsichernde Anlagentechnik bestand keine Gefahr eines unkontrollierten Brandes, so Blechschmidt weiter.
Versorgung blieb jederzeit gewährleistet
Für die an das Nahwärmenetz angeschlossenen Gebäude hatte der Vorfall keine Auswirkungen auf die Wärme- oder Warmwasserversorgung. „Unsere Anlagentechnik ist so konzipiert, dass die Wärmeversorgung auch während Wartungs- oder Reparaturarbeiten zuverlässig sichergestellt bleibt. In solchen Fällen übernimmt automatisch ein Erdgas-Brennwertkessel gemeinsam mit dem installierten Blockheizkraftwerk die Wärmeversorgung. Dadurch bleiben unsere Kundinnen und Kunden jederzeit zuverlässig versorgt“, erklärt ESM-Geschäftsführer Mathias Jakob.
Schnelles Handeln aller Beteiligten
„Unser Dank gilt der aufmerksamen Beobachterin, die die Rauchentwicklung frühzeitig bemerkte und umgehend die zuständigen Stellen informierte, sowie allen Rettungs- und Einsatzkräften für ihr schnelles und umsichtiges Handeln. Die Feuerwehr sicherte das Areal, kontrollierte das Gebäude und führte die erforderlichen Belüftungsmaßnahmen durch, bevor die Anlage wieder an die ESM übergeben werden konnte“, so Jakob.
Nach der Ursachenanalyse wurden am Pelletkessel in der Energiezentrale im Benker-Areal Komponenten der Kesselsteuerung ausgetauscht. Die Energiezentrale verfügt über einen weiteren Wärmeerzeuger, der bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten automatisch einspringt. So bleibt die Wärmeversorgung jederzeit gewährleistet.









